Zeitnummer 1853

Neue Ausgabe von Vremena

09Juli 2026 VK

Ein Land für Kokainfanteristen, nicht für Nemanja Vidić

Wie plante Kokeza, Fußballhooligans und die italienische Mafia einzusetzen, um einen der erfolgreichsten italienischen Fußballspieler des 21. Jahrhunderts körperlich zu verletzen, weil er befürchtete, dessen Kritik könnte seine Position im Verband gefährden? Das ist das Thema der neuen Folge von „Time“.

Fußball, Kriminalität, Politik und die Sky-App

08Juli 2026 Vojkan Kostić

Warum hat Nemanja Vidić niemanden, der ihn beschützt?

Während die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Fußballfelder Amerikas, Mexikos und Kanadas gerichtet ist und die Hauptfrage lautet, ob Lionel Messi mit Argentinien erneut die Weltmeisterschaft gewinnen oder ob die Franzosen sich für die Finalniederlage 2022 revanchieren werden, erschütterte die Nachricht die serbische Öffentlichkeit: Der ehemalige Präsident des serbischen Fußballverbands (FSS), Slavisa Kokeza, plante, mit Hilfe von Hooligans und einem italienischen Mafia-Fußballer einen der erfolgreichsten serbischen Vereine des 21. Jahrhunderts körperlich anzugreifen. Er fürchtete, seine Kritik könnte seine Position im Verband gefährden.

Mafia und der Staat

08Juli 2026 Vukašin Obradović

Regime schützt Partner vor der Sky-Anwendung

Der Belgrader Anwalt Ivan Ninić erklärte gegenüber „Vreme“, dass die Nutzung des Kommunikationsdienstes Sky in Serbien streng kontrolliert und gezielt auf die Täter vor Ort beschränkt sei, während er in Montenegro zu einem Instrument zur Zerschlagung des kriminellen Staatsapparats geworden sei. Er vermutet, dass die Gründe für diese selektive Anwendung sowohl rechtlicher als auch politischer Natur seien, da in Serbien Aleksandar Vučić nach wie vor den Sicherheitssektor kontrolliere und entscheide, was Gegenstand strafrechtlicher Verfahren sei.

Krebs in Serbien

08Juli 2026 Isidora Ceric

Krebspatienten sind keine Statistiken.

In Serbien erkranken jedes Jahr Zehntausende Menschen an Krebs. Hinter jeder Statistik stehen Menschen, die sich nicht auf eine bloße Zahl reduzieren lassen. „Vreme“ untersucht den Weg von der Diagnose zur Behandlung – von der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und der Verfügbarkeit von Therapien bis hin zum Alltag der Patienten und der herausragenden Bedeutung psychoonkologischer Unterstützung.