Forscher der Wirtschaftsuniversität Wien haben ein Modell entwickelt, das auf Folgendem basiert künstliche Intelligenz wer kann die Neigung von Beamten vorhersagen zu Korruption „aufgrund ihrer persönlichen Werte und Einstellungen“, teilte das Büro der Stadt Wien in Belgrad mit.
Laut einer Studie von Moritz Schmidt und Jürgen Willems sind Einstellungen zu Demokratie, Wettbewerb und Führung zuverlässigere Indikatoren für die Korruptionsanfälligkeit als Bildungsniveau oder Einkommen.
Die Studie umfasste Daten von 18.000 Beamten aus 90 Ländern und basierte auf einer Analyse ihrer Ansichten zu Themen wie der Rechtfertigung von Bestechung, Steuerhinterziehung und der unrechtmäßigen Inanspruchnahme staatlicher Leistungen.
Laut den Forschern ist korruptes Verhalten auf individueller Ebene schwer direkt zu messen. Deshalb wurden die Einstellungen der Befragten zu verschiedenen Formen illegalen Verhaltens als Indikator herangezogen.
Zusätzlich zu klassischen statistischen Methoden wandte das Forschungsteam mehrere Modelle des erklärenden maschinellen Lernens an, die eine genauere Vorhersage und einen besseren Vergleich der Bedeutung von mehr als 100 möglichen Faktoren ermöglichten, die die Korruptionsanfälligkeit beeinflussen.
Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass ein starkes Bekenntnis zu demokratischen Werten mit einer geringeren Neigung zur Korruption einhergeht, heißt es in der Mitteilung.
Quelle: FoNet
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