Interview: Saša Janković, Sicherheitsexperte

10Juni 2026 Nedim Sejdinović

Der Sicherheitssektor befindet sich in Ćaciland auf dem Niveau des Polizeidienstes.

Serbien wird schrittweise nicht nur intern instabil, sondern auch zu einem Unruheherd in der Region. Ich spreche von den Exzessen und Konflikten mit den Behörden Montenegros, dann Kroatiens und Bosnien und Herzegowinas. Und natürlich von der explosiven Atmosphäre in den Beziehungen zu Pristina – die Pristina, zugegebenermaßen, weitaus mehr Sorgen bereitet. Keiner unserer Nachbarn hat ein so kompliziertes und angespanntes Verhältnis zur Außenwelt wie die derzeitige Regierung in Serbien. Und das spiegelt in keiner Weise wider, wie wir – die Menschen und Bürger dieses Landes – leben wollen und wie wir andere Länder und Völker um uns herum wahrnehmen.

Vučić und die Welt

10Juni 2026 Jovana Gligorijević

Halb Mensch, halb Dämon

Die Welt sieht Vučić im Allgemeinen nicht als Genie, das historische Prozesse lenkt, sondern als einen weiteren provinziellen Autokraten, der sich für viel interessanter hält, als er tatsächlich ist. Genau deshalb enden so viele seiner internationalen Auftritte in Spott. Nicht etwa, weil die Welt ihn nicht versteht, sondern weil sie ihn sehr wohl versteht.

Kosovo

10Juni 2026 Milica Srejić

Niemand wird sich für die Kurti- und Srpski-Liste entscheiden.

Am Sonntag (7. Juni) fanden im Kosovo außerordentliche Parlamentswahlen statt – die dritten innerhalb von 16 Monaten. Wie sah es in Nord-Mitrovica aus? Was zeigten die Wahlen? Wie steht es um die serbische Liste und die Selbstbestimmungsliste? Was sagen die Gesprächspartner von „Vremena“ – gibt es einen Ausweg aus der monatelangen institutionellen Krise oder warten die Bürger dort auf eine weitere Wahlrunde? Und was dann?

Europäische Integration und die Medien

10Juni 2026 Slobodan Georgiev

Eine Bedingung, die niemals erfüllt werden wird

Die Erfahrungen aus Verhandlungen unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft haben gezeigt, dass dieses Regime niemals die Kontrolle über irgendeine Institution verlieren wird, insbesondere nicht dort, wo es das Herzstück des Regimes sieht. Die Kontrolle über den Mediensektor ist eine der beiden tragenden Säulen der progressiven Regierung, und buchstäblich niemand glaubt, dass Vučić und seine Gefolgschaft dieses Steuer aus der Hand geben könnten.