Serbien stagniert auf dem Weg zu EU, ist seit vielen Jahren nicht mehr geöffnet. kein ClusterAber trotz alledem die öffentliche Unterstützung Mitgliedschaft In der europäischen Familie ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen.
Laut einer regelmäßig durchgeführten Meinungsumfrage im Januar 2026 im Auftrag der Delegation der Europäischen Union in Serbien ist dies vor allem bei jungen Menschen ausgeprägt, wie das Europäische Haus mitteilte.
Den Ergebnissen der Studie zufolge würden 45 Prozent der Bürger für den Beitritt Serbiens zur EU stimmen, wenn morgen ein Referendum stattfände. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr, während 32 Prozent dagegen wären.
Gleichzeitig gilt die Europäische Union weiterhin als Serbiens größter Geber, wichtigster Handelspartner und bedeutendste Quelle ausländischer Investitionen.
Die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft ist nach wie vor am höchsten bei jungen Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren, wo sie bei über 63 Prozent liegt, während sie bei Bürgern über 60 Jahren am niedrigsten ist, wo die Zustimmung bei rund 30 Prozent liegt, was, wie bereits erwähnt, auf eine ausgeprägte Kluft zwischen den Generationen hinweist.
Welche Vorteile bietet die EU-Mitgliedschaft?
Die Befragten nannten am häufigsten einen höheren Lebensstandard, Freizügigkeit, die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und den Kampf gegen Korruption als Hauptvorteile der EU-Mitgliedschaft. Korruption, organisierte Kriminalität und wirtschaftliche Probleme wurden gleichzeitig als die wichtigsten Herausforderungen für die serbische Gesellschaft identifiziert.
Die Umfrage ergab außerdem, dass der Anteil der Befragten, die an das Überleben der Europäischen Union und die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten glauben, so hoch ist wie seit sieben Jahren nicht mehr. Dies wird als ein Anstieg des Vertrauens in die Zukunft der Union und den Erweiterungsprozess interpretiert.
Gleichzeitig glauben einige Bürger weiterhin, die EU stelle Serbien neue Bedingungen, die Anerkennung des Kosovo sei Voraussetzung für eine Mitgliedschaft oder die Union wolle Serbien gar nicht als zukünftiges Mitglied. Die Studie zeigt zudem eine hohe Anfälligkeit für Fehlinformationen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.
Grund für vorsichtigen Optimismus
Der EU-Botschafter in Serbien, Andreas von Beckerat, urteilte, dass die Ergebnisse der Umfrage Anlass zu „vorsichtigem Optimismus“ gäben, aber auch auf die Notwendigkeit einer objektiveren und sachlicheren Kommunikation über den Prozess der europäischen Integration hinwiesen.
„Immer mehr Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass die EU-Mitgliedschaft bessere wirtschaftliche Chancen, stärkere Institutionen und größere Freiheiten bedeutet. Gleichzeitig beeinflussen hartnäckige Missverständnisse und Fehlinformationen weiterhin die öffentliche Debatte“, sagte Von Beckerat.
Die Studie wurde von der Agentur Ninamedia vom 24. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 mittels direkter Befragung an einer repräsentativen Stichprobe von 1.501 Befragten durchgeführt.
Quelle: FoNet