Der ehemalige SBPOK-Inspektor Božidar Stolić wurde zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt Gefängnis wegen Amtsmissbrauchs, weil bei Ermittlungen gegen einen kriminellen Clan Verschlusssachen gesammelt wurden Veljko Belivuk gegen Geld an Filip Golubović aus Beran gegeben. Golubović sei zu einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er diese Informationen an eine unbekannte Person weitergegeben habe, berichtet er N1.
Gleichzeitig wurde nach Angaben des Angeklagten Stolić mit der Bestimmung eine Maßnahme verhängt, die die Ausübung der Pflichten eines Arbeitnehmers im serbischen Innenministerium für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem Datum der Rechtskraft des Urteils verbietet dass die im Gefängnis verbrachte Zeit nicht in die Dauer dieser Maßnahme eingerechnet wird.
Mit demselben Urteil wurden die Angeklagten Stolić und Golubović vom Vorwurf freigesprochen, „jeweils eine Straftat der Verschwörung zur Begehung von Straftaten aus Artikel 346 Absatz 5 in Verbindung mit Absatz 4 des Strafgesetzbuches“ begangen zu haben.
Dies ist übrigens das zweite Urteil in Folge, da das erste vom Berufungsgericht aufgehoben und eine Wiederholung des Verfahrens angeordnet wurde.
Erinnern wir uns daran, dass Božidar Stolić an der Untersuchung und Sammlung von Beweisen gegen die von Veljko Belivuk und Marko Miljković angeführte kriminelle Gruppe beteiligt war. Er gehörte zu den ersten Ermittlern, die das Haus in Ritopek betraten, und beteiligte sich an der Sammlung von Beweisen und Spuren des Verbrechens.
Kommunikation über die geschützte Anwendung „Sky“
Stolić und Golubović wurden 2022 erstmals verurteilt. Stolić wurde im ersten Urteil zu zwei Jahren und Golubović zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt.
Zu den Informationen, die Stolić übermittelte, gehörten Fotos von Belivuk und seinem engsten Mitarbeiter Marko Miljković von der Anhörung nach ihrer Festnahme sowie Einzelheiten zu ihrem Verhalten während der Anhörung.
Die beiden kommunizierten über die geschützte „Sky“-Anwendung, die viele Kriminelle für die sichere Kommunikation nutzten.
Wie KRIK zu Beginn des Prozesses schrieb, bestritt Stolic seine Schuld und sagte, er sei tatsächlich Belivuks Clan und den korrupten Polizisten auf der Spur, die das getan hätten, was ihm vorgeworfen wurde.
Dies war übrigens das erste Urteil in dem Verfahren, bei dem der zentrale Beweis die über die geschützte „Sky“-App ausgetauschten Nachrichten und Fotos waren. Die französische Polizei erhielt die Daten von „Sky“, und die Anwälte in Serbien behaupteten, sie könnten vor Gericht nicht als Beweismittel dienen und betonten, dass die Staatsanwaltschaft sie illegal erhalten habe.
Quelle: N1