Vereinigte Staaten von Amerika (USA) Die US-Regierung hat am Mittwoch zwei Öltanker im Zusammenhang mit Venezuela beschlagnahmt – einen im Nordatlantik und den anderen in der Karibik, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.
Das europäische Kommando der USA gab bekannt, dass der Tanker „Bela 1“ wegen „Verstoßes gegen amerikanische Sanktionen“ beschlagnahmt wurde und sich in den Gewässern zwischen Schottland und Island befand, wo er versuchte, die amerikanische Blockade der sanktionierten See zu umgehen. Öl Schiffe.
Die amerikanischen Behörden gaben außerdem bekannt, dass die Streitkräfte ihres Landes den Tanker „Sofia“ in der Karibik unter ihre Kontrolle gebracht haben.
Der Tanker "Bela 1" befand sich unter auf Russisch Er nahm die Flagge und benannte sein Schiff in „Marinera“ um und nahm Kurs auf Europa. Bereits 2024 wurde er wegen des mutmaßlichen Schmuggels von Fracht für ein Unternehmen mit Verbindungen zur libanesischen Hisbollah-Miliz sanktioniert.
Ein ungenannter US-Beamter sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass das US-Militär „die Größe des Schiffes geschätzt und dann die Kontrolle an die Strafverfolgungsbehörden übergeben habe“.
Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Schiff um eines, das angeblich mit … in Verbindung steht. Venezuela, umbenannt in „Marinera“ und dass er in den Tagen zuvor vor der amerikanischen Verfolgung im Atlantik „geflohen“ sei.
Zuvor hatte Rasha Today berichtet, dass amerikanische Streitkräfte auf dem Deck des Schiffes gelandet seien, und ein Foto eines Hubschraubers in der Nähe des Tankers veröffentlicht.
Pete Hegseth: Die Blockade bleibt in vollem Umfang bestehen
US-Verteidigungsminister Pete Hegsett erklärte, die US-Blockade venezolanischer Öllieferungen sei weiterhin vollumfänglich in Kraft.
„Die Blockade von sanktioniertem und illegalem venezolanischem Öl bleibt uneingeschränkt in Kraft – überall auf der Welt“, sagte Hegseth in den sozialen Medien, kurz nach der Beschlagnahmung des Schiffes.
Der leere Tanker, der auf Murmansk zusteuert, wurde in den vorangegangenen Tagen von der US-Küstenwache ständig eskortiert, obwohl sich das Schiff etwa 4.000 Kilometer von der amerikanischen Küste entfernt befindet. Auch am Mittwoch wurde die Eskorte fortgesetzt.
Das russische Außenministerium gab bekannt, dass sich der Tanker, der nun unter russischer Flagge fährt, in internationalen Gewässern befindet und im Einklang mit dem internationalen Seerecht handelt.
Russland äußerte die Erwartung, dass die westlichen Länder, die sich öffentlich für die Freiheit der Schifffahrt auf hoher See einsetzen, dieses Prinzip auch selbst konsequent anwenden würden.