Wenn es zu einem Krieg mit globalen Auswirkungen kommt und der US-Dollar ins Wanken gerät, schießt der Schweizer Franken typischerweise in die Höhe.
Wie CNBC schreibt, Schweizer Die Verantwortlichen sind nun deutlich entschlossener, einzugreifen und eine zu starke Aufwertung ihrer Währung zu verhindern, selbst wenn dies einen schweren diplomatischen und Handelskrieg auslösen könnte. Washington.
Serben mögen „Schweizer“ nicht.
Für die Bürger Serbiens und der Region sind alle Nachrichten über die Plötzlichkeit von Bedeutung. Der Kurssturz des Francs weckt unangenehme Erinnerungen.Vor etwa zehn Jahren, genauer gesagt Anfang 2015, ging die Nachricht um die Welt, dass die Schweizerische Nationalbank die Verteidigung des festen Wechselkurses gegenüber dem Euro plötzlich aufgegeben hatte.
Daher wertete der Franc praktisch über Nacht um fast 30 Prozent auf, was für Zehntausende von Bankkunden, deren Wohnungsbaudarlehen an diese Währung gekoppelt waren, zu einem finanziellen Zusammenbruch hätte führen können.
Zum Vergleich: Der Staat subventioniert Wohnungsbaudarlehen in „Schweizer Franken“ seit März 2007, als der Franken etwa 50 Dinar oder 0,62 Euro wert war, und jetzt sind es etwa 95 Dinar oder 0,93 Euro.
Die Ratenzahlungen schnellten drastisch in die Höhe, die Schulden überstiegen das Einkommen und den Wert der Immobilien selbst, sodass Staaten, darunter auch Serbien, „eingriffen“, um den Eigentümern von Wohnungsbaudarlehen zu helfen, und Gerichtsverfahren und Darlehensumwandlungsprozesse dauerten Jahre.
Die serbische Nationalbank hatte übrigens bereits 2011 die Genehmigung neuer Kredite in Fremdwährung außer in Euro ausgesetzt, aber erst nach dem Erdbeben von 2015 begann der Staat systematisch die Probleme der Eigentümer von Wohnungsbaudarlehen in der „Schweizer Währung“ zu lösen, was schließlich 2019 zur Verabschiedung des Gesetzes über die Währungsumrechnung führte.
Das Problem mit Trump
Die Schweizerische Nationalbank bestätigte Ende dieser Woche, dass sie den Leitzins bei null belässt, erklärte aber, dass sie bereit sei, gegebenenfalls in den Devisenmarkt einzugreifen.
Steigt der Franken zu schnell, bremst dies die Schweizer Exporte, da deren Produkte für den Rest der Welt zu teuer werden, und gefährdet gleichzeitig die Preisstabilität im Inland. Angesichts der derzeit sehr niedrigen Inflation steht die Schweiz kurz vor fallenden Preisen, was langfristig verheerende Folgen für Wirtschaft und Lebensstandard haben könnte.
Das Haupthindernis für den Schweizer Plan ist die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika. Laut CNBC hat die Regierung von Donald Trump die Schweiz bereits zuvor kritisiert und ihr vorgeworfen, ihre Währung bewusst zu beeinflussen, um sich einen unfairen Handelsvorteil zu verschaffen.
Aufgrund dieser Anschuldigungen verhängte Washington zeitweise hohe Zölle auf Schweizer Waren. Obwohl der Streit derzeit ruht, könnte eine neue Untersuchung der US-Behörden erneut zur Einführung hoher Zölle führen, was die Schweiz in eine schwierige Lage bringt: Sie muss einerseits die heimische Wirtschaft schützen und andererseits Strafzölle aus Amerika vermeiden.
Druck auf den Franc in Kriegszeiten
Analysten großer Banken gehen davon aus, dass die Schweizer Behörden wahrscheinlich bereits interveniert haben, auch wenn dies nicht öffentlich diskutiert wird. Ihre Begründung: Solange die Kriegsspannungen im Nahen Osten anhalten, werden Investoren massenhaft Franken kaufen, und die Schweizerische Nationalbank wird sich entscheiden müssen, ob sie zu den unpopulären Negativzinsen zurückkehrt oder den Franken direkt am Markt verkauft.
Sie glauben jedoch, dass der offizielle Bernie-Vertreter weiterhin versuchen wird, so diskret wie möglich vorzugehen, um das Weiße Haus nicht weiter zu provozieren. Es bleibt aber die Frage, wie lange sie den Wechselkurs in einem so instabilen Weltumfeld noch unter Kontrolle halten können, schließen die Gesprächspartner von CNBC.
Quelle: Nedeljnik
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