Angehörige der kroatischen Streitkräfte erhalten 67 Prozent höhere Gehälter als ihre Kollegen in Serbien.
Nach der Entscheidung der kroatischen Regierung, die Gehälter in den Streitkräften um durchschnittlich etwa 40 Prozent zu erhöhen, beträgt das durchschnittliche Nettoeinkommen für Soldaten mit diesem Dienstgrad nämlich etwa 1.150 Euro, berichtet das Portal Balkan Security Network.
Die Erhöhung ist für alle Militärangehörigen vorgesehen, umfasst aber vor allem diejenigen, die bisher die niedrigsten Gehälter bezogen haben.
Der Anteil der Soldaten, also der Matrosen der kroatischen Armee, wurde erhöht, so dass das Nettogehalt von 816 auf 1.080 Euro angehoben wurde, während das Gehalt eines Offiziers (erster militärischer Dienstgrad, also eines Dirigenten in Serbien) erhöht wurde wurde auf 1.168 Euro erhöht.
Gemäß der neuen Verordnung wird der kroatische Vertreiber ein Nettogehalt von 1.198 Euro haben, so dass kroatische Berufssoldaten in Zukunft mit einem Durchschnittsgehalt von etwa 1.150 Euro rechnen können, also etwa 135.000 Dinar, was bis zu 460 Euro bzw fast 67 Prozent mehr, als der durchschnittliche serbische Soldat erhält.
Laut offiziellen Daten, die im Informator auf der Website des serbischen Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurden, betrug das Durchschnittsgehalt der Berufssoldaten der Streitkräfte im Oktober letzten Jahres. beträgt etwa 81.000 Dinar.
Nach früheren Ankündigungen des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić wird sich diese Situation zu Gunsten Serbiens ändern.
Dem vorgeschlagenen Entwurf des Haushaltsgesetzes zufolge sind für das Verteidigungsministerium und die serbischen Streitkräfte 158 Milliarden, 859 Millionen und 212 Dinar bzw. eine Milliarde, 355 Millionen und 696 Euro vorgesehen.