An diesem Tag
Der Mord an Zoran Đinđić: Dreiundzwanzig verlorene Jahre
Dieser von den Reportern der Zeitung „Vremena“ unterzeichnete Text beschreibt die Ereignisse unmittelbar nach dem Attentat auf den serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic. Er ist ein authentisches Dokument jenes Augenblicks, als Serbien in den Abgrund gestürzt wurde, aus dem Alekandar Vučić hervorging. Die Kugel, die Djindjic traf, brachte Serbien zum Stillstand. Bis heute haben die Bürger – zumindest ein Teil von ihnen – nicht den demokratischen Eifer und die Hoffnung wiedergefunden, die sie damals beflügelten. Die anderen, damals in der Opposition, die Überbleibsel des Krieges von 1999, sind heute mit Überläufern an der Macht, die für die Geschichte dieses Landes bedeutungslos waren und bleiben werden.