amerikanisch Ein Richter im Bundesstaat New Mexico ordnete dem Unternehmen am Donnerstag an, MetaDie BBC berichtete, dass der Konzern, dem Instagram, Facebook, Vocap und Trades gehören, 567 Millionen Dollar zahlen muss, weil er die Öffentlichkeit nicht vor den Gefahren gewarnt hat, die seine Plattformen für Kinder darstellen.
Dies ist das höchste Urteil gegen das Unternehmen im Zusammenhang mit der Sicherheit von Kindern. Die Entschädigung fließt in einen Fonds zur Schadensminderung. Mit dem Geld sollen die Folgen der mutmaßlichen Schäden durch Metas Plattformen behandelt, entsprechende klinische und andere Programme zur psychischen Gesundheit finanziert sowie Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen gefördert werden.
Zahlreiche Klagen gegen Meta in den USA
Richter Brian Bidscheid verglich Meta mit einer Fabrik, deren Produkte Werbung und Inhalte seien, während „psychische Schäden und sexuelle Ausbeutung von Kindern Verschmutzungen darstellen, die beseitigt werden müssen“.

Foto: Pixabay/geraltMeta soll es versäumt haben, die Öffentlichkeit vor den Gefahren zu warnen, die seine Plattformen für Kinder darstellen.
Die Metropolitan Police gab bekannt, dass sie mit der Entscheidung nicht einverstanden ist und Berufung einlegen wird.
Das Unternehmen sieht sich derzeit einer Vielzahl ähnlicher Klagen in den Vereinigten Staaten gegenüber. Zusätzlich zu den Urteilen in New Mexico verlor Meta Anfang des Jahres auch einen Prozess in Los Angeles aus ähnlichen Gründen. Zusammen mit dem bereits zugesprochenen Schadensersatz in Höhe von 375 Millionen US-Dollar muss Meta nun insgesamt 942 Millionen US-Dollar zahlen.
Die Klage in New Mexico wurde durch eine im Jahr 2023 von den Staatsanwälten eingereichte Klage ausgelöst, in der behauptet wird, dass Meta haftbar gemacht werden sollte, weil seine Plattformen Kinder gefährdeten und sie sexuell expliziten Inhalten und dem Kontakt mit Sexualstraftätern aussetzten.
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